Integration löst das Thema Asyl ab:
aus Asylnetzwerk wird das Integrationsnetzwerk

2015 wurde das Asylnetzwerk in Tettnang mit einer klaren) Aufgabe gegründet: Menschen, zu unterstützen, die aufgrund von Krieg, Gewalt und Armut ihr Land verlassen haben. Eva-Maria Aicher blickte beim Netzwerktreffen am 26.06.2018 kurz auf die 3 Jahre intensiver Arbeit zurück: Über 500 Menschen lebten in den Hochphasen in den Hallen in Tettnang und Kau. Ohne das große ehrenamtliche Engagement des Asylnetzwerks Tettnang, wäre dies nicht möglich gewesen.
Heute ist die Situation eine andere: Bis Ende des Jahres (werden) ca. 300 geflüchtete Menschen in Tettnang leben. Die Kinder besuchen Kindergarten und Schule, die Erwachsenen arbeiten oder lernen in Integrationskursen unsere Sprache. Zudem wurden seitens der Stadt Tettnang hauptamtliche Strukturen geschaffen: Neben der 50% Stelle der Integrationsbeauftragten gibt es zwei Vollzeit- Sozialarbeiterstellen.
Es war daher Zeit, die Ausrichtung des Asylnetzwerks zu überarbeiten. Dazu trafen sich am 26.06.2018 30 Ehrenamtliche im Neuen Schloss Tettnang und haben darüber diskutiert, was für die Zukunft wichtig ist. So wurde beschlossen, dass aus dem Asylnetzwerk das Integrationsnetzwerk Tettnang wird, welches nicht mehr nur ausschließlich geflüchtete Menschen unterstützt, sondern sich auch für die Menschen mit Migrationshintergrund stark machen möchte.
Die Aufgaben des Integrationsnetzwerks werden künftig von einem kleinen Orga-Team koordiniert. Dazu gehören Christine Barth, Hubert Hahn und Josef Schober. Das 8-köpfige Leitungsteam des Asylnetzwerk (Eva-Maria Aicher, Simone Weis, Anna Probst, Annette Rösler, Hubert Hahn, Josef Schober, Martin Berroth und Paul Geiger) wurde an dem Abend verabschiedet.
Im Juli wird in einer ersten Sitzung des Orga-Teams die Neuausrichtung nochmals konkretisiert.

Haben Sie Lust beim Integrationsnetzwerk mitzuarbeiten? Haben Sie vielleicht selbst einen Migrationshintergrund und können Ihre Erfahrungen weitergeben? Dann machen Sie mit! Schreiben Sie einfach eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten an integration@tettnang.de

Link zum Integrationsplan

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29.04.18: Filmfest mit arabischer Livemusik

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Kompetenzen für den Friseurberuf

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Vortrag Dr. Franz Alt in Ravensburg

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Neue Ausgabe »Vernetzt«

Heute erhalten Sie die aktuelle Ausgabe von »vernetzt« mit Neuigkeiten aus dem IQ Netzwerk Baden-Württemberg. Den Newsletter können Sie auch direkt hier runterladen (PDF, 2,8 MB). Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns für Ihr Interesse und die...

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Wir haben viele Fähigkeiten und Fertigkeiten!

Sie warten nur darauf, sinnvoll eingesetzt zu werden!

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Was ist eigentlich Asyl?

Schutz eines Ausländers vor unmittelbarer Bedrohung durch Gestattung des Aufenthalts in einem fremden Staat oder auf exterritorialem Gebiet.

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Werden alle Flüchtlinge als solche anerkannt?

Laut einer Studie der Süddeutschen Zeitung wurden von Januar bis Oktober 2014 29,1% der Flüchtlinge offiziell anerkannt, 2008 lag die Jahresquote bei 37,7%.

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Woher kommen die asylsuchenden Menschen derzeit?

Die meisten Menschen kommen lt. einer Studie der Süddeutschen Zeitung (2014) aus folgenden Ländern:
Syrien, Serbien, Eritrea, Afghanistan, Albanien, Somalia, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Russische Förderation, Irak.

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Wie hoch sind eigentlich die Ausgaben für Asylbewerber?

2010 wurden lt. dem Statistischen Bundesamt 814 Mio. Euro für Unterkunft, Verpflegung und Prüfung der Asylbewerber ausgegeben.

Demgegenüber wurden 31,7 Milliarden Euro für die Bundeswehr ausgegeben.
AL 2 und Sozialhilfe schlugen 2010 mit 43,9 Milliarden zu Buchen und selbst der Miniposten Bafög kostete immerhin 1,3 Milliarden Euro…

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Wieviele Flüchtlinge gibt es weltweit?

Laut einer Schätzung des UNHCR befinden sich weltweit mehr als 45 Millionen Menschen auf der Flucht oder leben in einer “flüchtlingsähnlichen” Situati­on.

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Wer bekommt eigentlich Asyl?

Das deutsche Asylrecht orientiert sich an der Genfer Flüchtlingskonvention und wird hoffentlich bald europäisches Recht werden.
Asyl muss bekommen, wer wegen seiner

  • Rasse
  • Religion
  • Nationalität
  • Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe
  • politischer Überzeugung

in seinem Heimatland verfolgt und bedroht ist.

“Migration und Empathie”

Migrant: Brian Silas, geb. 17.7.1979 in Monrovia/Liberia, Westafrika.
Vater: Samuel Silas, geb. 1949 in Benin Nigeria
Mutter: Patience Silas, geb. 28.02.1959 in Monrovia, aus Sklavenfamilie reemigriert aus Amerika.
Schwester: Betty Silas geb. 4.8.1981 in Monrovia.

Brian Silas, 5 Jahre, 1984 mit seiner Schwester Betty

Brian Silas, 1984, mit seiner Schwester Betty.

Brian Silas, 2015.

Brian Silas, 2015.

Tage dauert die Flucht aus Syrien.

Tettnanger engagieren sich aktuell im Asylnetzwerk Tettnang.

So heiß war unser Backofen noch nie!

Das Huhn im Gewürzmantel mit Kartoffeln à la Syrienne musste bei 250 Grad brutzeln.

Majd, 29 aus Damaskus, gab den Küchenchef und Sabina, seine Patin, half so gut es ging.
Sie hatten einen guten Abend miteinander.

Was man alles tun kann…

Nett sein

Offen und aufrichtig auf die Menschen zugehen, nett sein. Vermutlich eine der wichtigsten Hilfestellungen, die man völlig kostenneutral geben kann.

Deutschlernpate werden

Als Deutschlernpate helfen Sie den Menschen, die Grundbegriffe deutscher Sprache zu verstehen und zu sprechen. Die fehlende Fremdsprache dürfte die größte Hürde sein, die es zu überwinden gilt, um den Alltag in einem fremden Land zu bewältigen.

Geld spenden

Geld wird für viele Bereiche benötigt, wo die staatlichen Hilfen zu gering und zu unflexibel einsetzbar sind. Gerne erhalten Sie über Ihre Spende eine Spendenquittung für Ihr Finanzamt.